Eine kurze Geschichte
Aller Anfang ist schwer...
Seit Februar 2004 liefen die Vorbereitungen für den Start des deutschen Online-Marktplatzes amprice.de.
Die Entscheidung für den Namen amprice war schon Ende 2003 gefallen, als Markus Burgdorf bei einer Namensrecherche für einen Bekannten feststellte, dass der Name amprice international nirgends registriert und alle Domains frei waren.
Am 18. Mai 2005 wurde die amprice GmbH gegründet, die das deutsche Auktionsgeschäft betreibt. Am 30. Mai 2005 ist amprice in Deutschland offiziell gestartet.
Auch die Muttergesellschaft der amprice GmbH, die amprice, inc. ist ein junges Unternehmen, das im Mai 2004 in Florida, USA, gegründet wurde. Ziel der neugegründeten amprice, inc. ist die Gründung und Unterhaltung von Online-Marktplätzen mit Auktionscharakter.
Die amprice, inc. betreibt aktuell noch kein aktives Geschäft, sondern ist als Holdinggesellschaft Besitzer der Domains, der Markenrechte und 100%iger Anteilseigner an der amprice GmbH. amprice besitzt seit Dezember 2005 nahezu alle tld-Domains mit dem Namen amprice und einige Unterstützerdomains für die Besonderheiten des Marktplatzes. Damit ist ein ausreichender Namensschutz auch international gewährleistet.
Das erste Jahr (Ab Mai 2005)
Gegründet wurde amprice von Markus Burgdorf, der zunächst im Bekanntenkreis Menschen suchte, die sich auf das Abenteuer eines neuen Online-Marktplatzes einzulassen bereit waren. Schon in der Vorbereitungsphase änderte sich das Team ständig, zum Start in Deutschland am 30. Mai 2005 war die Mannschaft auf insgesamt zehn Mitarbeiter angewachsen, von denen heute leider nur noch einer dabei ist. Im Vorbereitungsteam waren Auktionsexperten und absolute Auktionsneulinge, Computerfreaks und Füllfederhalternutzer gleichermaßen vertreten. Da amprice in der Vorbereitungs- und Startphase keine Gehälter zahlen konnte, war die Mehrzahl der Teammitglieder auf andere Geldeinnahmen angewiesen.
amprice sollte eigentlich mit ausreichend Kapital ausgestattet in den Markt starten. Deshalb haben wir schon vor der Gründung einen Business-Plan erstellt und diesen potenziellen Investoren vorgestellt. Leider wollte sich niemand auf eine Beteiligung einlassen, da der Markt übersättigt schien. Also finanzierte Markus Burgdorf den Aufbau komplett allein. Die Mitarbeiter beteiligten sich über ehrenamtliche Mitarbeit gegen Anteile und trugen so den ihnen möglichen Teil bei.
Am 31. Dezember 2005 hatte amprice bereits 995 Mitglieder und 12.695 laufende Angebote.
1. Halbjahr 2006
Nach normalen Anfangserfolgen bis November 2005, stagnierte der Marktplatz bis April 2006 mit immer rund 10.000 laufenden Angeboten. amprice gewann zwar beständig neue Mitglieder hinzu, aber die Verkäufer mit Durchhaltevermögen fehlten. So entschied amprice, mehr zu tun und startete ein bislang einzigartiges Serviceangebot: Wir stellten für Unternehmen die Angebote ein. Damit gelang uns der Anstieg auf 50.000 laufende Angebote. Wichtig war uns von Anfang an, den Nutzern den bestmöglichen Service zu bieten, rund um die Uhr waren Mitarbeiter von amprice ansprechbar.
Am 30. Juni 2006 verzeichnete amprice 2123 Mitglieder und 46.444 laufende Angebote-
2. Halbjahr 2006
Im Juli 2006 zahlte sich endlich die besondere Serviceorientierung aus: Nachdem ein großer Wettbewerber Entscheidungen getroffen hatten, die insbesondere den professionellen Verkäufern nicht passen konnten, suchten diese nach einer Alternative. Mitglieder von amprice starteten eine Diskussion über amprice, die auf sehr großes Interesse der Profis stieß. Und so meldeten sich ab Ende Juli hunderte Verkäufer neu bei amprice an und begannen mit dem Erstellen ihrer Angebote. Innerhalb weniger Tage vervierfachte sich das Angebot und plötzlich öffneten sich für amprice Türen, die vorher immer verschlossen waren.
Die Auktionsdienstleister traten an und wollten amprice möglichst schnell anbinden und Freshworx, die mit etope ein führenden Auktionsverwaltungstool programmiert haben, bot an, für amprice einen Lister zu erstellen. Dieser jetzt als ampricelister fertige Lister ist genau das Instrument, auf das viele gewartet haben.
Anfang Oktober schloß Afterbuy amprice an und öffnete dadurch die Türen für weitere Anbieter, die jetzt nach und nach ihre Angebote bei amprice einstellen.
Bis Mitte Oktober stieg die Zahl laufender Angebote bei amprice auf über 400.000 und verachtfachte sich damit binnen drei Monaten. Im November gab es einen Rückgang in den Angebotszahlen.
Anfang Dezember verzeichnen wir wieder eine höhere Bereitschaft, neu bei amprice einzusteigen. Mit 200 Neuanmeldungen in drei Tagen fiel die Reaktion auf die teils drastischen Preiserhöhungen eines Wettbewerbers trotz erheblichem Schmerzensschreien in den Foren relativ verhalten aus. Uns freut es trotzdem, denn es zeigt immer deutlicher die Unterschiede der zwei Häuser.
Am 31.12. 2006 konnte amprice 5395 Mitglieder und 193.559 laufende Angebote zählen.
1. Halbjahr 2007
Das Jahr 2007 begann mit Angebotszahlen zwischen 150.000 und 300.00, erst im April gelang es durch das Engagement zweier Großeinsteller, die Angebotszahlen auf über eine halbe Million zu erhöhen. Hier entstand durch das Vorhalten abgelaufener Angebote eine Datenbankgröße, die zu Problemen führte. Die Seite wurde langsamer und die Server hatten mit Lastproblemen zu kämpfen. So waren die Monate Mai und Juni von mehreren Wartungsarbeiten geprägt.
Hinzu kam, dass die Großeinsteller ihre Angebote nicht komfortabel und schnell bearbeiten (zum Beispiel bei Preisänderungen) oder beenden (bei Lieferengpässen) konnten. Das führte zur Auflösung größerer Angebotskontingente, zum Beispiel bei Buchhändlern.
Seit Mitte Juni lief das System wieder störungsfrei und kann jetzt auch weitere Wachstumsschübe verarbeiten.
Am 30. Juni 2007 hatte amprice 9365 Mitglieder und 259.351 laufende Angebote.
2. Halbjahr 2007
Das zweite Halbjahr bringt für amprice neue Rekordzahlen: Durch die Übernahme von Beste Auktion konnte die Mitgliedszahl rückwirkend ab 1. Januar 2007 auf über 50.000 gesteigert werden, die Angebotszahlen bewegten sich im August 2007 nun um 800.000 laufende Angebote auf beiden Plattformen.
Der Marktplatz amprice hat ein attraktiveres Layout bekommen und einige Detailverbesserungen wurden eingeführt. Schwerpunkt der Verbesserungen waren eine bessere Übersichtlichkeit, die die Bedienbarkeit verbessert.
Inzwischen steht auch für Großeinsteller ein neues Tool zur Verwaltung größerer Angebotsmengen zur Verfügung.
Die Anbindung an Dreamrobot läuft im Testbetrieb schon gut.
Das Mitgliederwachstum (ohne Zukauf) im zweiten Halbjahr fiel geringer aus, als erwartet. Als Grund dafür sehen wir das noch immer zu lückenhafte Angebot und das fehlende Budget für Kommunikation.
Am 28.12. 2007 konnte amprice 11.397 Mitglieder und 379.265 laufende Angebote zählen. Bei BesteAuktion sind 47.407 Mitglieder und 552.615 laufende Angebote zu verzeichnen. Zusammengerechnet ergibt das 930.000 laufende Angebote und 58.785 Mitglieder.
Im Gesamtjahr 2007 kommt die amprice GmbH (mit BesteAuktion) auf 14,215 Millionen Angebote. Die Verkaufszahlen liegen bei 140.700 Verkäufen.
Im Vergleich zu Dezember 2006 bedeuten die Zahlen:
Mitgliedszahlen: plus 1089 %
Angebotszahlen: plus 480 %
Verkaufszahlen: plus 650 %
Konversion-Rate: plus 25%
amprice übernimmt BesteAuktion
22. August 2007 - Die amprice GmbH hat rückwirkend zum 1. Januar 2007 die BesteAuktion Internet KG übernommen. Das Unternehmen betreibt den Internet-Sammlermarktplatz besteauktion.de. BesteAuktion und amprice bieten zusammen rund 800.000 Angebote von 56.800 Mitgliedern. Mehr zur Übernahme finden Sie im Pressebereich und im ampriceforum. Pressemitteilung
amprice kooperiert mit Payment Network AG
September 2007 - Der Onlinemarktplatz amprice.de schliesst als erstes, führendes Online-Auktionshaus einen Kooperationsvertrag mit der Payment Network AG. In Kürze werden Händler das TÜV-zertifizierte, sichere Zahlungssystem Sofortüberweisung ohne technischen Aufwand direkt anbieten können. Somit werden Online-Käufer bei einer Auswahl von rund 800.000 Produkten auf amprice.de und BesteAuktion.de Waren schneller bezahlen und erhalten können. Pressemitteilung
1. Halbjahr 2008
Im ersten Halbjahr 2008 gibt es viel Feintuning an der weitestgehend ausgereizten amprice-Plattform. BesteAuktion wird mit geringerem Aufwand technisch stabil gehalten. Ein Ausbau der Software von BesteAuktion wird aufgrund der altertümlichen Programmierung auf Eis gelegt.
Die im zweiten Halbjahr 2007 geänderte Strategie für das weitere Wachstum wird konsequent umgesetzt. Dazu gehört die Übernahme von AZUBO, die mehrere Monate braucht.
Im März führt amprice Verhandlungen mit internationalen Dienstleistern, die zusammen mit amprice das neue System entwickeln werden. Mit wem amprice arbeitet, bleibt bis zum erfolgreichen Abschluss des Projekts vertraulich.
Die Entwicklung des neuen Marktplatzsystems, welches die drei laufenden Systeme ablösen wird, wird im April gestartet und soll bis Oktober abgeschlossen sein. Für das neue System kommen alle Vorschläge von Mitgliedern und Mitarbeitern auf den Tisch. Es entsteht ein Lastenheft mit weit über 1000 Funktionen, die in der Software abgebildet werden müssen.
amprice übernimmt AZUBO
22. Mai 2008 - Die amprice GmbH, Hannover, hat das Online-Auktionshaus AZUBO übernommen. Damit betreibt die amprice GmbH jetzt drei Marktplätze im Internet mit zusammen über 315.000 Mitgliedern und rund 850.000 laufenden Angeboten.
AZUBO war 2003 von vier Telekom-Auszubildenden gegründet und zunächst von der Deutschen Telekom unterstützt worden. Durch die damals neue Form der Rückwärtsversteigerung, bei der der Preis fällt, statt zu steigen, war AZUBO in den Medien stark beachtet worden. AZUBO gewann dadurch viele Mitglieder, die auf fallende Preise setzen.
Bei dem von www.azubo.de genutzten Prinzip bestimmt der Verkäufer den Start- und Endpreis einer Auktion. Nach dem Festgelegen der Auktionsdauer sinkt der Kaufpreis kontinuierlich in Richtung der Schmerzgrenze des Verkäufers. Interessenten haben jederzeit die Möglichkeit den Artikel zum aktuellen Preis zu kaufen. Ziel ist es jedoch hiermit so lange wie möglich zu warten, wartet man jedoch zu lange, so kann der Artikel bereits an einen schnelleren Mitstreiter vergeben sein.
2. Halbjahr 2008
Das zweite Halbjahr 2008 stand ganz unter dem Einfluss der Programmierung des neuen Systems. Wir setzten uns extrem unter Druck, um das ehrgeizige Ziel, im Oktober zu starten, schaffen zu können. Leider schafften wir es nicht, weil Ereignisse eintreten, die unsere kompletten Planungen stören: Die Finanzierung des Projektes war nicht mehr sicher gestellt, nachdem ein geschlossener Investorenvertrag - auf dem die Planung basierte - nicht eingehalten wurde. Dadurch entstanden unter anderem erhebliche Verzögerungen in der Beschaffung neuer Hardware. Gleichzeitig mussten die vorher durch den "Investor" geforderten Kostensteigerungen wieder abgebaut werden. Die geforderte Übernahme des Geschäfts der Art333 mit neuen Herausforderungen und viel Zeitaufwand schränkte zeitweise die Ressourcen im Management des Projekts stark ein.
Während dessen entwickelten sich die Marktplätze eher gebremst weiter, weil viele aktive Mitglieder auf das neue System warteten. Im August 2008 wurde mit der Moulaha.com, einem Auktionshaus in 22 arabischen Ländern, eine Übernahmevereinbarung geschlossen. Moulaha ist ein Startup auf Basis eines Standard-Systems, das als einziger Anbieter alle arabischen Länder abdeckt und mit unserem neuen System bei sinnvoller finanzieller Ausstattung richtig durchstarten kann.
1. Halbjahr 2009
Im Februar 2009 startete amprice mit dem neuen System. Der Start verlief nicht so, wie wir es uns vorgestellt und wie wir es geplant hatten. Ein ursächlicher Grund lag in der finanziellen Situation des Unternehmens, die sehr angespannt war. Hier wirkte nach, dass mitten im Projekt der Entwicklung des neuen Marktplatzsystems vereinbarte Gelder ausblieben, von der vereinbarten Summe waren gerade mal 20% eingegangen. amprice musste die Kosten drastisch senken, um überleben zu können. Beim Import der Daten aus den drei Alt-Systemen war es zu Inkompatibilitäten gekommen, es fehlten schlicht Daten. Das neue System lief zunächst sehr langsam und mehrfach beseitigte Fehler tauchten bei Überarbeitungen plötzlich wieder auf. Das führte zu verständlichen Protesten der Mitglieder und leider verloren wir auch einige unserer Mitglieder.
Manche innovative Idee im neuen System zeigte sich in der Praxis als gewöhnungsbedüftig oder musste überarbeitet werden. So war das erste Halbjahr 2009 ein besonders herausforderndes Halbjahr.
Der Geschäftsbereich Art333 entwickelte sich nach dem Redesign aller Produkte von Monat zu Monat besser, konnte aufgrund des Lizenzmodells aber nicht profitabel betrieben werden. Deshalb vereinbarten wir die Rückübertragung des Kunstbereichs, der ohnehin nicht zum Geschäftsmodell von amprice gepasst hatte.
Mit der Verkäufersoftware Amboseller wurde ein weiterer, passenderer Servicebereich übernommen, um Großeinstellern das Erstellen von größeren Angebotsmengen zu ermöglichen. Amboseller wurde nach der Übernahme auf kostenlose Nutzung umgestellt. Im ersten Halbjahr begannen die Vorbereitungen für den Bereich amprice-Trading, der auf den eigenen Marktplätzen und weiteren Marktplätzen als Händler auftritt.
2. Halbjahr 2009
Im zweiten Halbjahr 2009 zeigte sich immer mehr, dass die Umstellung auf das neue System grundsätzlich richtig war. Die Artikelzahlen wuchsen auf über eine Million pro Marktplatz und die Software wurde immer besser. Heute ist unser System das vielseitigste im Markt und wir verzeichnen steigende Neuregistrierungen. Auch die über die Plattform generierten Umsätze steigen wieder, sie sind aber noch lange nicht zufriedenstellend. Auch im zweiten Halbjahr fehlten uns bisher die Mittel für den Roll-Out.
Der Bereich amprice-Trading startete im August 2009 mit ausgewählten Angeboten. Bis zum Start waren 100 Lieferanten akquiriert worden, darunter auch mehrere Hersteller. Das Wachstum in diesem Bereich wurde von der finnaziellen Situation begrenzt, wir mussten also ganz klein anfangen und aus den Erträgen wachsen.
Im November 2009 wurde amprice als "eines der wachstumsstärksten Unternehmen im vorbörslichen Status" für das Eigenkapitalforum in Frankfurt zugelassen. Hier konnten wir viele wichtige Kontakte knüpfen und präsentierten den Prototypen der neuen iPhone Applikation von AZUBO. Das Unternehmen steigt damit in das Geschäftsfeld mobile Commerce ein, dem die Experten ein rasantes Wachstum vorhersagen.






